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Vollsperrung B451: Sicherung der Bildungswege ins Lossetal und Meißnerland

Vollsperrung der B451 zwischen Helsa und Wickenrode | Petition zum Schutz der Schüler*innen gestartet

Unsere Forderungen

​Wir fordern den Hessischen Landtag und das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und Gesundheit auf, die geplante fünfmonatige Vollsperrung der B451 zwischen Helsa und Wickenrode in der vorliegenden Form zu stoppen. Wir verlangen eine grundlegende Überarbeitung des Baustellenkonzepts, die eine durchgehende Befahrbarkeit für den Schülerverkehr, den ÖPNV und den berufsbedingten Pendlerverkehr (Lehrkräfte und Beschäftigte) sicherstellt.

Unsere Kernforderungen:

  • Abkehr von der Vollsperrung: Einrichtung einer einspurigen Verkehrsführung mit intelligenter Ampelsteuerung.
  • Priorisierung des "Bildungsverkehrs": Freigabe der Durchfahrt für Schulbusse, Lehrkräfte und sorgeberechtigte Eltern (Schüler-Zubringerverkehr).
  • Transparenz: Sofortige Offenlegung des Verkehrsfluss-Konzepts und Einbeziehung der Schulkonferenzen und Elternbeiräte.

Online-Petition - JETZT zeichnen

Hier geht zur Online-Peitition: https://www.openpetition.de

Unsere Begründung

Die geplante Vollsperrung der B451 ab Sommer 2026 ohne leistungsfähige Umleitung stellt einen massiven Eingriff in die Infrastruktur der Region dar und gefährdet den Bildungs- und Dienstbetrieb an mehreren Schulstandorten (u.a. Valentin-Traudt-Schule & Bilsteinschule Großalmerode, Schäferlandschule Helsa).

1. Gefährdung der Schulpflicht und des Kindeswohls:

Hunderte Schüler*innen aus Helsa, Großalmerode, Wickenrode und der Region sind auf die Verkehrsverbindung von Großalmerode ins Lossestal wegen ihrer Schulpflicht zwingend angewiesen. Eine großräumige Umfahrung ist zeitlich nicht mit den Unterrichtszeiten vereinbar. Dies führt zu unzumutbaren Belastungen für Kinder und Eltern und hebelt faktisch die verlässliche Schülerbeförderung aus.

2. Kollaps des Dienstbetriebs an Schulen:

Ein Großteil der Lehrkräfte der Schulen in Großalmerode pendelt aus dem Raum Kassel. Durch die Vollsperrung wird diesen Beschäftigten der Arbeitsweg so massiv erschwert, dass die Aufrechterhaltung des ordnungsgemäßen Unterrichtsbetriebs gefährdet ist. Als GEW-Kreisverband Witzenhausen weisen wir ausdrücklich auf die Fürsorgepflicht des Dienstherrn hin.

3. Wirtschaftliche und soziale Isolation:

Die betroffenen Ortsteile werden durch eine Vollsperrung faktisch voneinander abgeschnitten. Für die arbeitende Bevölkerung, die auf die Achse Kassel-Großalmerode angewiesen ist, entstehen tägliche Mehrbelastungen bei weiträumiger Umfahrung, die je nach Verkehrslage über 60 Minuten betragen können. Dies ist weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar.

Stand: 27.03.2026 | Erstellt von Richard Maydorn
Bild: freepic.com