GEW Kreisverbands Witzenhausen vermisst B451 zwischen Helsa und Wickenrode | Eklatanter volkswirtschaftlicher Schaden stört Hessen Mobil nicht | Verstoß gegen Arbeitsstättenrichtlinie für Baumaßnahmen bei fließendem Verkehr | Hessen Mobil stellt Bürger vor vollendete Tatsachen | Informationsveranstaltung in Wickenrode nur Alibi-Veranstaltung
Witzenhausen – Der GEW Kreisvorstand erhebt schwere Vorwürfe gegen das Vorgehen von Hessen Mobil und die Bürgermeister von Helsa und Großalmerode. Recherchen in den Vergabeportalen ergaben, dass die Ausschreibung bereits seit dem 21.04.2026 läuft. Dem Kreisvorsitzenden wurde jedoch am 23.04.2026 von Hessen Mobil telefonisch versichert, dass noch gar keine Ausschreibung existiere. So versuchte Hessen Mobil die GEW gezielt abzuwimmeln und mit Allgemeinplätzen deren Widerstand zu brechen. „Dabei handelt es sich nach unserer Wahrnehmung um eine gezielte Falschinformation“, so Maydorn, „die zur Beschwichtigung der Öffentlichkeit in Abkehr von der ZUGEWANDT-Strategie des Landes Hessens übermittelt wurde.“ Dass ausgerechnet der Pressesprecher der Behörde, Marco Lingemann, noch von einem offenen Prozess sprach, setzt dem Ganzen die Krone auf. Hier wurde nicht nur ungenau informiert, hier wurde die Öffentlichkeit aktiv hinter das Licht geführt.
Informationsveranstaltung in Wickenrode reine Alibi-Veranstaltung
Das Angebotsende der Baumaßnahme ist bereits auf den 19.05.2026 datiert, sodass rechtlich keinerlei Änderungen an der Planung möglich sind. Somit avanciert die Informationsveranstaltung nach diesem Angebotsende zu einer reinen Scheinbeteiligung: Die Bürger werden vor vollendete unabänderbare Tatsachen gestellt. Dies macht deutlich, dass eine alternative Lösung weder von den Bürgermeistern vor Ort noch von Hessen Mobil unterstützt wird. Wir fordern die Bürgermeister auf Farbe zu bekennen: Wurden sie von Hessen Mobil über den bereits laufenden Vergabeprozess getäuscht oder täuschen sie hier gemeinsam mit der Behörde ihre eigenen Bürger.
„Bürger lediglich über einen Youtube-Livestream an dieser Veranstaltung zu beteiligen, ist einseitige Informationspolitik die von der Veranstaltung in die Wohnzimmer der Bürger strahlt“, sagt Doreen Letzing vom GEW Kreisvorstand, „als aktiven Dialog kann man dies jedoch nicht werten.“
Volkswirtschaftlicher Schaden in zweistelliger Millionenhöhe
Der GEW-Kreisvorstand stellt angesichts dieser Zahlen die Systemfrage: Warum weigert sich die Behörde in Bad Arolsen beharrlich, technisch machbare Alternativen zu prüfen, und nimmt stattdessen einen volkswirtschaftlichen Schaden für die Bürger in zweistelliger Millionenhöhe billigend in Kauf? Bereits die Ausschreibung beinhaltet die exakte Positionierung sämtlicher Umleitungsschilder in den Ortschaften und belegt, dass die längst mögliche Umleitungsstrecke (im Bild grün) im Umfang von 28 zusätzlichen Kilometern zur Überwindung der Strecke zwischen Wickenrode und Helsa vorgesehen ist. Letztendlich ist aber jede mögliche Variante zur Umleitung für Familien, Anlieger und Berufspendler ein ökologisches Fiasko (22 Mio. zusätzliche Kilometer für die Fahrten) und ein ökonomisches Desaster aufgrund der zusätzlichen Belastung für tägliche Fahrten von einigen Hundert Euro pro Monat pro Haushalt. Die Schmerzgrenze ist überschritten und die Maßnahmen nicht hinnehmbar.
Eine punktuelle Verkehrszählung am Samstagmittag ergab 96 Fahrzeuge in 15 Minuten was einem Verkehrsaufkommen von rund 5400 Fahrzeugen pro Tag zwischen 6:00 und 20:00 Uhr entspricht. Daraus ergeben sich mind. 800.000 „Umweg“-Fahrten innerhalb von fünf Monaten, was einem Gesamtaufkommen von 22,7 Millionen zusätzlicher Kilometer bedeutet. Hierfür entstehen bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch (von 6 l pro 100 km) und einem Kraftstoffpreis von 1,90 € Mehrkosten in Höhe von 2,5 Mio. Euro. Die Kostenfalle ist jedoch, dass über den reinen Kraftstoffpreis hinaus Verschleiß und Zeitwertverlust von mehr als 0,20 € / km hinzukommen und pro Fahrt eine halbe Stunde Lebensarbeitszeit verschenkt werden soll. „Diese Selbstbedienungsmentalität am Geldbeutel des Bürgers ist ein Fiasko und an Dreistigkeit einer Behörde kaum noch zu überbieten“, führt Maydorn aus. Der sehr konservativen Berechnung des GEW Kreisverbands zufolge entsteht eine Wertminderung an allen Fahrzeugen während dieser Baumaßnahme in Höhe von 4,5 Mio. Euro. Hinzu kommen weitere 8,1 Mio. Euro (10 € Arbeitszeit-Verschwendung pro Fahrt), sodass sich der volkswirtschaftliche Gesamtschaden auf mindestens 15,1 Mio. Euro beziffert lässt.
Während die kalkulierten 15,3 Millionen Euro einen bewusst sehr defensiven Mindestschaden darstellen, verdeutlicht ein Blick auf die Vollkostenrechnung des ADAC (ca. 0,45€ bis 1,50€ pro km) sowie die Einbeziehung des realen Berufsverkehrs das tatsächliche Ausmaß: Unter realistischen Pendlerbedingungen und Berücksichtigung der steuerlichen Entfernungspauschale von 0,35 € steigt der volkswirtschaftliche Schaden für die Region auf 20 bis über 60 Millionen Euro an.
Ignoranz statt Verantwortung: Hessen Mobil lässt Bürger im Stich
Die Ausführung von Pressesprecher Lingemann, der Bürger solle dankbar sein, dass der grundrechtliche garantierte Straßenanschluss durch eine Vollsperrung saniert wird. Hessen Mobil handele hierbei im Interesse der Bürger und verhindere eine mehrjährige Baustelle mit Ampelführung zwischen den beiden Orten. Dies nimmt der Kreisvorstand mit großem Befremden zur Kenntnis. Angesichts der nun vorliegenden Faktenlage – einer technisch realisierbaren Ampellösung bei gleichzeitiger Vermeidung eines Schadens von bis zu 60 Millionen Euro – wäre ein Festhalten an der Vollsperrung an Ignoranz gegenüber den Bürgern der Region nicht zu überbieten.
Dem GEW-Kreisvorstand ist darüber hinaus bekannt, dass mittlerweile weitere Eingaben beim Petitionsausschuss des Hessischen Landtags eingegangen sind. Zudem liegen Informationen vor, wonach Anrainer der Wochenendhausgrundstücke an der B451 während der Baumaßnahme keinen gesicherten Zugang mehr zu ihren Grundstücken haben. Behördlicherseits wurden die Betroffenen für die Klärung der Erreichbarkeit an die private Baufirma verwiesen. Damit entzieht sich die Behörde ihrer Verantwortung für die grundrechtlich relevante Erreichbarkeit von Privateigentum und verschiebt die Problemlösung in die Eigenverantwortung der Bürger. Diese Haltung korrespondiert mit den bisherigen Erfahrungen des GEW-Kreisvorstandes: Während Hessen Mobil von den Betroffenen ein „konstruktives Abfinden“ mit der Situation erwartet, werden fachlich fundierte Vorschläge – wie die Einrichtung einer Baustellenampel zur Aufrechterhaltung der regionalen Mobilität – als „nicht konstruktiv“ zurückgewiesen.
Faktencheck zum Fahrbahnprofil – Messdaten entlarven Platz-Argument von Hessen Mobil als Vorwand
Während Hessen Mobil die Vollsperrung der B451 als alternativlos darstellt, belegt eine aktuelle Bestandsaufnahme des GEW-Kreisverbands Witzenhausen an 41 Messpunkten zwischen Helsa und Wickenrode eine völlig andere Realität. Die lasergestützten Messungen der Fahrbahnbreite ergaben Werte zwischen 6,59 m und 9,43 m, wobei die durchschnittliche Breite mit 7,53 m bereits über der kritischen Marke für alternative Verkehrsführungen liegt. Das einseitige Bankett zum Straßengraben ist hierbei noch nicht einmal berücksichtigt. Besonders brisant: Selbst unter Berücksichtigung konservativer statistischer Werte liegt die Breite im dritten Quartil bei stolzen 8,70 m.
Zusätzlich zur Fahrbahn dokumentierte der Kreisverband an 15 Punkten eine enorme ungenutzte Platzreserve im angrenzenden Straßengraben, der eine durchschnittliche Breite von 3,08 m (Spitzenwerte bis zu 5,28 m) aufweist. Damit ist physisch an fast jeder Stelle der Strecke ein Gesamtkorridor von über 10 Metern vorhanden. Damit wird deutlich: Der Raum für eine einspurige Verkehrsführung unter Einhaltung der Arbeitsschutzrichtlinie ASR A5.2 ist physisch vorhanden.
Verweigerung der Baustellenampel lässt Mutwilligkeit deutlich werden
Die Weigerung, eine technisch anspruchsvollere Lösung wie eine temporäre Grabenverrohrung einzuplanen, kommt die Region teuer zu stehen: Wie oben dargelegt führt die Vollsperrung zu einem volkswirtschaftlichen Gesamtschaden von rund 15,1 Millionen Euro. „Hier wird die Bequemlichkeit der Planer über die Existenzsicherung der Bürger gestellt“, kritisiert Richard Maydorn vom GEW-Kreisvorstand. Die bereitwillige Inkaufnahme dieser massiven finanziellen Belastung für Familien und Pendler ist angesichts der gemessenen Faktenlage fachlich nicht mehr zu rechtfertigen. Die Weigerung Flächen zu nutzen um eine Ampellösung zu ermöglichen, erscheint angesichts eines drohenden volkswirtschaftlichen Schadens als bewusste Inkaufnahme einer massiven Bürgerbeschädigung.
GEW fordert unverzüglichen Abbruch der Ausschreibung und Überarbeitung der Planung – insbesondere die Aufhebung der geplanten Vollsperrung
Die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A5.2 („Anforderung an Arbeitsplätze und Verkehrswege auf Baustellen im Grenzbereich zum Straßenverkehr – Straßenbaustellen“) dient dem Schutz der Arbeiter*innen, aber nicht der Bequemlichkeit der Planer. Hessen Mobil nutzt den Arbeitsschutz als Vorwand für eine Vollsperrung, Verstößt aber selbst gegen den Geist der ASR A5.2, die explizit die Prüfung temporärer Verbreiterungen vorschreibt (Kap. 4.3. Abs. 3): Temporäre Fahrbahnverbreiterungen sind eine geeignete Schutzmaßnahme für den vorbeifließenden Straßenverkehr. Wenn ein durchschnittlich 3,10 m breiter Straßengraben vorhanden ist, gebietet die wirtschaftliche Vernunft die Prüfung einer temporären Verrohrung, um eine Ampellösung zu ermöglichen. Wer das ignoriert, nimmt den Millionenschaden der Bürger mutwillig in Kauf. Daher fordert der GEW Kreisverband Witzenhausen, dass die Ausschreibung unverzüglich abgebrochen wird und die Verkehrsführung für Anlieger, Pendler dergestalt überarbeitet wird, dass es den Bürgern möglich wird, die Baustelle mit Ampelführung zu durchfahren und keinen wirtschaftlichen Totalschaden zu erleiden.
Widerstand in der Region eskaliert: 791 Unterschriften / 20 Seiten Bürgerprotest
Die Resonanz auf die Fachanalyse der GEW Witzenhausen zur geplanten B451-Sperrung hat eine neue Dimension erreicht. Mit dem Abschluss der Petition „Sicherung der Bildungswege im Lossetal“ liegen nun 791 Unterschriften vor. Besonders brisant ist, dass über 440 persönliche Kommentare dokumentieren auf mehr als 20 Seiten die drohende Zerstörung der Alltagslogistik für Familien, Pendler und Pflegedienste.
„Hinter den 15,3 Millionen Euro volkswirtschaftlichem Schaden, den wir berechnet haben, stehen hunderte Einzelschicksale“, erklärt Richard Maydorn, Vorsitzender des GEW-Kreisverbandes. „Eltern berichten von unzumutbaren Umwegen für ihre Kinder, und Pflegekräfte sorgen sich um die Erreichbarkeit ihrer Patienten. Die Behauptung von Hessen Mobil, eine Vollsperrung sei alternativlos, wird durch die Realität der Menschen vor Ort und unsere technischen Messungen massiv infrage gestellt.“
Aufgrund der massiven Resonanz hat die GEW heute die Landtagsabgeordneten Hans-Jürgen Müller (Witzenhausen) und Felix Martin kontaktiert, um eine offizielle Übergabe der Protestnoten zu vereinbaren. Ziel ist eine parlamentarische Überprüfung der behördlichen Planungen in Wiesbaden. Die Region fordert Transparenz statt einseitiger Belastung.
Stimmen aus der Region: Das Protokoll einer angekündigten Zumutung
- Hausbesuche im Stau: Wenn die Umleitung das Geschäftsmodell bedroht: „Die Sperrung erschwert meinen Arbeitsalltag enorm. Als Friseurin mit Hausbesuchen bedeuten die langen Umleitungen für mich nicht nur höhere Kosten, sondern auch viel mehr Zeitaufwand – besonders zwischen Großalmerode, Wickenrode und meinem Wohnort Nieste.“ Steffi H. (Berufspendlerin und Frisörin, 12.05.2026).
- Finanzielle Schmerzgrenze erreicht: Es wird deutlich, dass die Umleitung nicht nur Zeit kostet, sondern für viele – insbesondere junge Familien, Alleinerziehende und Geringverdiener – aufgrund der Kraftstoffpreise finanziell schlichtweg nicht mehr zu stemmen ist. Die Mehrbelastung wird hier zur existenziellen Frage. Redaktionielle Zusammenfassung der Mitteilung von Daniela (Berufspendlerin aus dem Lossetal, 12.05.2026).
- Wenn der Arbeitsweg länger dauert als die Schicht: Die B451-Sperrung als Gesundheitsrisiko: "Ich arbeite Teilzeit (4 Stunden) und pendle von Kaufungen nach Großalmerode. Die übliche Fahrzeit von ca. 20 Minuten würde sich erheblich verlängern, was eine unverhältnismäßig lange Pendelei zur Folge hat, die insbesondere auf dem Heimweg eine hohe Belastung darstellt. Krankheitsbedingt benötige ich nach der Arbeit zeitnah Ruhepausen, um meine Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten. Der längere Heimweg würde meine Erholungszeit beeinträchtigen und zusätzlich stressen." Anja H. (Kaufungen, 12.05.2026).
- Schulisches Personal und Schülertransport in Gefahr: „Für viele meiner Kolleginnen und Kollegen wird der Weg zur Schule durch die geplante Vollsperrung eine Zumutung! Dies betrifft auch viele unserer Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und ist somit keineswegs hinnehmbar.“ Jasna B. (Niestetal, Lehrerin, Personalrätin an der VTS Großalmerode, 11.05.2026).
- Vom kurzen Arbeitsweg zum Pendler-Albtraum: Verdopplung der Fahrzeit für Lehrkräfte und Familien: “Aus einem entspannten und vor allem kurzen morgendlichen Weg zur Arbeit, wird nun eine mindestens doppelt so lange Anfahrt. Vermutlich mit zusätzlichem Stau verbunden.” Wiebke M. (Lehrerin, Kaufungen, 12.05.2026).
- „Eine Zumutung für Familien und Pflegekräfte“ – Betroffene fordern Planungsstopp: „Der Mehraufwand für Autofahrer ist schon enorm, aber die Sorge um unsere Kinder wiegt schwerer: Durch die verlängerten Fahrtzeiten im ÖPNV sind Hobbys und Erholung über Monate gefährdet. Auch für Pendler in der Pflege ist der zusätzliche Zeitaufwand im Frühdienst eine absolute Zumutung. Diese Vollsperrung ist für die gesamte Region unerträglich – Hessen Mobil muss seine Pläne dringend anpassen.“ Cathrin A. (Lehrkraft, 11.05.2026).
- Abgehängt: Schulwege ins Lossetal werden zur Odysee: „Unsere Kinder sind auf den Schulbus von Helsa nach Großalmerode angewiesen, der bei einer Vollsperrung der B451 nicht mehr fahren könnte.“ Julia v. S. (Helsa, 13.04.2026).
- Existenzangst im Einzelhandel: Wenn Kunden wegbleiben: „Ich arbeite in Großalmerode in einem Eiscafé. Wenn die Straße gesperrt wird, dann sind weniger Gäste da.“ Tania A. (Hessisch Lichtenau, 04.04.2026).
- Familien-Logistik vor dem Kollaps: 1,5 Stunden Umweg zum Kindergarten: „Wir wohnen in Helsa [...]. Unser Sohn geht im Ortsteil Wickenrode in den Kindergarten. Ein Umweg von 1,5 Stunden pro Weg, und das 4x am Tag, ist nicht mit dem Alltag/Arbeitsalltag zu vereinbaren! Eine Vollsperrung ist absolut inakzeptabel!“ Barbara S. (Helsa, 04.04.2026).
- Bus und Tram für Kinder unmöglich: „Da die Straße auch einseitig gesperrt werden kann. Man muss nur die Geschwindigkeit anpassen. Gut absperren und jeder hat sein Teil. Vollsperrung geht gar nicht. Unsere Kinder müssen da zur Schule und müssen mit dem Bus und Bahn fahren. Wie lange sollen sie unterwegs sein.“ Angela S. (Helsa, 04.04.2026).
- Blockierte Hilfswege: Medikamenten-Versorgung wird zum Geduldspiel: „Der Botendienst unserer Apotheke (Helsa) muss regelmäßig nach Wickenrode fahren, um dort die Patienten mit wichtigen Medikamenten zu versorgen, manchmal auch 2x am Tag, wenn eilige Medikamente wie Antibiotika ausgeliefert werden müssen. Durch die geplante Umleitung würde er dadurch viel länger brauchen, mal ganz abgesehen von dem zusätzlichen Kraftstoff (und das bei den aktuellen Benzinpreisen).“ Sonja B. (Helsa, 03.04.2026).
- „Frischekur“ auf dem Rücken der Bürger: Behörde verweigert den Dialog: „Die B451 ist eine neuralgisch wichtige Verkehrsader […] ohne […] Sicherheitskonzept, um den Verkehr weiterhin fließen zu lassen, wird es die betroffenen Bürger massive organisatorische, zeitliche und finanzielle (Kraftstoffkosten) Probleme bereiten […] Über die geplante lange Bauzeit absolut inakzeptabel.“ Marco S. (Helsa, 31.03.2026).
- Gefahr der Grundversorgung: Wenn der Pflegedienst im Stau steht: „Die derzeitige Planung ist inakzeptabel. [...] Pflegebedürftige Menschen sind gefährdet, wenn ambulante Pflege nicht zuverlässig erfolgen kann. Die öffentliche Versorgung wie Müllabfuhr, Post, Ärzte, Lieferdienste etc. wird ebenfalls massiv beeinträchtigt.“ Bianca V. (Wickenrode, 28.03.2026).
- Appell an die Verhältnismäßigkeit: „Ich müsste ca. 30 km Umweg fahren, um an die Arbeit zu kommen. Bei 4 Wochen wäre es absehbar und tragbar. Nicht bei 5 Monaten!“ Christopher S. (Helsa, 28.03.2026).
Datengrundlage/Messergebnisse liegen der Presse vor und sind auf Presseanfrage zu erhältlich.
Erstellt von Richard Maydorn | Stand 10.05.2026 | Aktualisiert am 13.05.2026