GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Wed, 23 Oct 2019 20:11:31 +0200 Wed, 23 Oct 2019 20:11:31 +0200 TYPO3 EXT:news news-72 Fri, 04 Oct 2019 08:37:25 +0200 Berufsschultag der GEW-Nordhessen https://www.gew-hrwm.de/home/details/72-berufsschultag-der-gew-nordhessen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=91a8836cb52a8081b85705122a31b0a8 21.10.2019 | 9–15 Uhr Max‐Eyth‐Schule Kassel Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Euch herzlich zu einem Berufsschultag an die Max-Eyth-Schule in Kassel ein. In einer Zeit, die dadurch bestimmt ist, dass viele (berufsbildende) Schulen sich in  Konkurrenz zueinander sehen, vertreten wir die Position, dass gerade auch durch den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit der Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Schulen Verbesserungen der Lehr– und Lernbedingungen erreicht werden können.

Das Thema Digitalisierung ist in aller Munde. Die neuen Technologien verändern jetzt schon die Arbeitswelt und wir sind als Lehrerinnen und Lehrer an berufsbildenden Schulen doppelt gefordert: Zum einem geht es darum, die sich wandelnde Arbeits– und Lebenswelt selbst kritisch zu reflektieren, um  Auszubildende/Schüler dabei unterstützen zu können, ihre berufliche Zukunft mündig (mit) zu gestalten. Zum anderen müssen wir uns selbst gleichermaßen mit neuen technischen Entwicklungen zurechtfinden, die zwar einerseits den Unterricht bereichern können, aber andererseits zu mehr Kontrollierbarkeit und ggf. auch mehr Stress führen.

Hierzu haben wir zwei Vorträge im Programm, die sich mit beiden Problemlagen beschäftigen. Außerdem wollen wir am Nachmittag den notwendigen  Erfahrungsaustausch über aktuelle Themen ermöglichen, der sonst im Alltag eher zu kurz kommt.

Friedhelm Geisslinger | Carsten Leimbach

Programm-Flyer

]]>
Aktuelles
news-71 Wed, 25 Sep 2019 16:21:46 +0200 Informationen für Angestellte im Schuldienst (10/2019) https://www.gew-hrwm.de/home/details/71-informationen-fuer-angestellte-im-schuldienst-102019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=54078eb5f15d41a6a619bd04d70f8474 Vehandlungserfolg der GEW beim TvH, Angestelltenvertreter bei den Personalratswahlen, Sommerferienbezahlung, Eingruppierung von UBUS-Kräften, Mehrarbeit, Teilzeit- und Befristungsgesetz, Kettenverträge und Ansprechpartern der GEW in schulischen und schulrechtlichen Fragen Unser Themen im Angstellten-Info lesen Sie schon jetzt (vor der Printausgabe nach den Herbstferien). Neben unseren rechtlichen Themen finden Sie auch unsere Fach-Frauen und -Männer als Ansprechpartner der GEW im Gesmtpersonalrat zu schulrechtlichen Fragen und schulischen Probelmstellungen:

  • Gutes Tarifergebnis - Verhandlungserfolg der GEW beim TvH
  • Personalratswahlen im Mai 2020: "(So werde ich) Angestelltenvertreter in Schulpersonalrat"
  • Sommerferienbezahlung bei befristet beschäftigten angestellten Lehrkräften
  • Eingruppierung von UBUS-Kräften im TvH (Tipps und Hinweise)
  • Gleichbehandlung bei der Mehrarbeit / Mehrarbeitsvergütung
  • Teilzeit- und Befristungsgesetz: Verringerung und Erhöhung der Arbeitszeit
  • Kettenverträge: Ein Weg in die unbefristete Beschäftigung

Mehr in unserem Angestellten-Info

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-70 Wed, 25 Sep 2019 12:55:53 +0200 Klimaprotest in Eschwege, Witzenhausen und Bad Hersfeld https://www.gew-hrwm.de/home/details/70-klimaprotest-in-eschwege-witzenhausen-und-bad-hersfeld/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=57be5adb4dc7539fe2a8656fb0430d0d Auch in unserem Schulaufsichtsbereich wurden am 20. September deutliche Zeichen gesetzt. In Eschwege, wo diese Fotos entstanden, Bad Hersfeld und Witzenhausen haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler lautstark protestiert. Sie wurden unterstützt von vielen Lehrkräften, Eltern und Großeltern und besorgten Bürgerinnen und Bürgern, die eine Wende in der Klimapolitik fordern.
1,4 Millionen Menschen gingen am 20.09. deutschlandweit in 575 Orten und Städten auf die Straße, um für konsequente Klimapolitik und die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels zu demonstrieren. Ein massives Zeichen dafür, dass die Menschen einen Politikwechsel nicht nur für notwendig halten, sondern auch wollen.
Weltweit haben mehrere Millionen in fast 160 Staaten der Erde demonstriert. Ein bisher einmaliges Signal.
Leider bleibt das von der Bundesregierung angekündigte Klimapaket weit hinter den Notwendigkeiten zurück. Laut Experten wird nur ein Drittel der nötigen CO2-Einsparungen bis 2030 erreicht.
Deswegen werden weitere Demonstrationen und Proteste notwendig sein, um eine Verbesserung und Ergänzung der Maßnahmen zu erreichen.

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-69 Mon, 23 Sep 2019 10:55:05 +0200 Info-Mail vom 18.09.19 https://www.gew-hrwm.de/home/details/69-info-mail-vom-180919/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fcecde8cb897315c642e9664da9958ab Klimaprotest - AfD-Lehrerbespitzelung - Lehrermangel - Ärztliche Untersuchungen Info-Mail

]]>
KV_Witzenhausen
news-67 Tue, 03 Sep 2019 10:55:00 +0200 Demos am 20. September https://www.gew-hrwm.de/home/details/67-demos-am-20-september/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c9510a64b3d9db60e013a373d66185b5 Beschluss des Landesvorstands der GEW Hessen vom 22. August 2019 Die GEW Hessen unterstützt die von der FFF-Bewegung im April vorgelegten, wissenschaftlich untermauerten Forderungen.

– Senkung der Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2035 auf netto null

– Umsetzung des Kohleausstiegs bis 2030

– 100 Prozent erneuerbare Energien in der Energieversorgung bis 2035

Die GEW Hessen solidarisiert sich daher mit der Bewegung und wendet sich in Bezug auf die geplanten Großdemonstrationen am 20. September 2019 an ihre Mitglieder und fordert diese auf:

  • An der Demonstration persönlich teilzunehmen, wenn keine Unterrichts- und sonstige Dienstpflichten verletzt werden.
  • Dienstkonforme Möglichkeiten der Teilnahme (z.B. als Exkursion mit der Klasse) zu prüfen.
  • Die Aktivist_innen von FFF zu unterstützen.
  • Die Klimathematik und damit zusammenhängende Problemlagen im Unterricht möglichst fächerübergreifend zu thematisieren.
  • Möglichkeiten zur Solidarisierung mit der Demonstration zu nutzen, z.B. vor Ort in der Schule oder dem Betrieb im Rahmen von Pausen oder vor Dienstbeginn.

In diesem Zusammenhang sieht es die GEW als ihre Aufgabe an, darauf hinzuwirken, dass  Klimaschutz im umfassenden Sinne gedacht wird und somit um das Thema soziale Gerechtigkeit, die Aspekte Armut, Flucht und Migration sowie genereller Natur- und Artenschutz stärker ergänzt werden muss.

Hierbei müssen auch alle gesellschaftlichen Schichten einbezogen werden, soll Natur- und Klimaschutz nachhaltig gelingen.

fridaysforfuture.de

Flyer

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-66 Tue, 03 Sep 2019 10:43:23 +0200 Bezahlung von GrundschullehrInnen im Vergleich der Bundesländer https://www.gew-hrwm.de/home/details/66-bezahlung-von-grundschullehrinnen-im-vergleich-der-bundeslaender/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a8ca6185f8b7e7e4bce7493bb0fe1419 Mittlerweile haben mehrere Bundesländer beschlossen oder verbindlich angekündigt, dass Lehrkräfte an den Grundschulen nach A 13 bezahlt werden. Dadurch steigen die Unterschiede in der Bezahlung der Lehrkräfte an den Grundschulen zwischen den Bundesländern erheblich an. Hessen schneidet vergleichsweise schlecht ab. Mehr

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-65 Tue, 03 Sep 2019 10:35:09 +0200 Das neue Schuljahr in Hessen https://www.gew-hrwm.de/home/details/65-das-neue-schuljahr-in-hessen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=adce5b59d866f19e4d805ac0cc909e2d Lehrkräftemangel, Rückstand bei der Besoldung und eine überfällige Reform der Lehrerbildung Die GEW Hessen hat am Montag, den 26. August 2019 die Situation an den Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres bilanziert. Aus Sicht der Bildungsgewerkschaft zeigen sich erhebliche Probleme bei der Versorgung mit ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern. Diese fehlen vor allem an Grundschulen, aber auch im Bereich der Förderschulen und der Inklusion sowie an den berufsbildenden Schulen gibt es einen massiven Engpass. Die Rhein-Main-Region – insbesondere die Stadt Frankfurt – ist vom Lehrkräftemangel besonders stark betroffen, wie von Sebastian Guttmann dargestellt wurde. Sebastian Guttmann ist Vorsitzender des GEW-Bezirksverbands Frankfurt. Auch an den berufsbildenden Schulen gibt es schon lange in vielen Fachrichtungen erhebliche Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu gewinnen und zu halten. Hierbei spielt in vielen Fachrichtungen, beispielsweise Metall und Elektro, die Konkurrenz durch die sehr viel besser zahlende verarbeitende Industrie eine wichtige Rolle. Dies schilderte Ralf Becker, Leiter der Fachgruppe berufsbildende Schulen.

Die GEW Hessen hat vor rund zwei Jahren erstmals Zahlen zum Vergleich der Besoldung von Grundschullehrerinnen und -lehrern in den Bundesländern vorgestellt. Dabei wurde eine Lehrkraft zugrunde gelegt, die 40 Jahre in Vollzeit arbeitet. Angesichts der inzwischen erfolgten oder angekündigten Anhebung in sechs Bundesländern, wurde diese Berechnung jetzt aktualisiert. Dazu erklärte Dr. Kai Eicker-Wolf, finanzpolitischer Referent der GEW Hessen: „Die Differenzen in der Bezahlung steigen dadurch, dass mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Schleswig-Holstein, Berlin und Bremen sechs Bundesländer ihre Grundschullehrkräfte nach der Besoldungsgruppe A13 bezahlen, stark an. Der Unterschied zwischen dem erstplatzierten Bundesland Sachsen und dem Saarland als Schlusslicht beläuft sich auf 380.000 Euro beim Lebenseinkommen. Hessen belegt im Bundesländervergleich einen schwachen 12. Platz. Werden die unterschiedlichen Arbeitszeiten der Lehrkräfte berücksichtigt, verliert Hessen weiter an Boden und landet auf dem drittletzten Platz – nur das Saarland und Rheinland-Pfalz schneiden noch schlechter ab.“

Maike Wiedwald, Vorsitzende der GEW Hessen, wertete dieses Ergebnis als eine weitere Bestätigung für die Forderung nach A13 für alle: „Unter diesen Bedingungen wird Hessen immer größere Schwierigkeiten bekommen, Lehrkräfte für den Grundschulbereich anzuwerben. Eine Höhergruppierung von Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen in die Besoldungsgruppe A13 ist dringend geboten. Angestellte müssen analog in die Entgeltgruppe 13 aufrücken.“ Die Kosten dafür sind aus Sicht der GEW Hessen gut investiertes Geld, stellte Maike Wiedwald klar: „Der Kultusminister spielt bei der Frage nach A13 auf Zeit. Das können wir uns aber nicht leisten, denn sonst gerät Hessen immer weiter ins Hintertreffen. Es geht dabei aber auch um die Anerkennung der qualifizierten und fordernden Arbeit, die die Kolleginnen und Kollegen jeden Tag leisten. Es macht auch keinen Sinn, die Mehrkosten gegen die Schaffung von zusätzlichen Stellen auszuspielen, wie es Minister Lorz tut. Was nutzen Stellen, die zwar auf dem Papier stehen, aber nicht besetzt werden können?“

Zum Hintergrund: In einem Interview mit der mittelhessischen „Dill-Post“ gab der Kultusminister jüngst die Auskunft, dass man lediglich die Lage auf dem Arbeitsmarkt und das Verhalten anderer Bundesländer beobachte. Bei den zusätzlichen Kosten für eine höhere Besoldung der Grundschullehrkräfte rede man „vom Gegenwert von 1.500 Lehrerstellen“. Diese Kalkulation ist aus Sicht der GEW Hessen irreführend und soll offensichtlich die berechtigte Forderung diskreditieren. Die vom Kultusministerium mit 70 Millionen Euro pro Jahr bezifferten Zusatzkosten für eine Angleichung der Besoldung entsprechen keinesfalls einer so hohen Stellenzahl. Die Personalkosten werden regelmäßig vom Finanzministerium ermittelt und im Staatsanzeiger veröffentlicht. Dabei werden auch verschiedene Zuschläge und die Beihilfe berücksichtigt. Der aktuellen Personalkostentabelle zufolge entspricht die Summe von 70 Millionen Euro lediglich einem Gegenwert von 670 (A13) bis 735 Stellen (A12). Den Kosten für die Gleichstellung der Grundschullehrkräfte kann somit nicht einmal die Hälfte der vom Kultusminister behaupteten Stellenzahl entgegen gestellt werden.

Die Anpassung der Lehrerbildung in Hessen an neue Herausforderungen wie Inklusion, Ganztagsschule und Sprachförderung ist aus Sicht der GEW Hessen überfällig. Das hat in der Vorwoche eine Anhörung im Kulturpolitischen Ausschuss des Hessischen Landtags gezeigt. In diesem Rahmen haben zahlreiche Expertinnen und Experten zu einem Gesetzentwurf der SPD Stellung genommen. Andrea Gergen legte dar, dass eine Angleichung der Studiendauer auf zehn Semester für alle Lehrämter unerlässlich ist: „Das Lehramt an Haupt- und Realschulen sowie das Lehramt an Grundschulen haben zur Zeit eine Studiendauer von sieben Semestern. Abzüglich des Praxissemesters und des Prüfungssemesters verbleiben so gerade einmal zweieinhalb Jahre. In einer so kurzen Studiendauer ist es schlechterdings unmöglich, sich angemessen auf die heutigen Anforderungen des Berufs vorzubereiten.“ Andrea Gergen leitet gemeinsam mit Christina Nickel das Referat Aus- und Fortbildung der GEW Hessen. Christina Nickel forderte in diesem Zusammenhang auch eine Umgestaltung des Vorbereitungsdiensts: „Die Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst sind zur Zeit mit einem Bewertungsmarathon konfrontiert. Zudem werden sie in erheblichem Umfang zur Abdeckung der Unterrichtsversorgung herangezogen. Dies steht einer qualitativ hochwertigen Ausbildung entgegen.“


WIE GUT WERDEN GRUNDSCHULLEHRERINNEN UND -LEHRER IN HESSEN BEZAHLT? 

Die GEW Hessen hat vor rund zwei Jahren Zahlen zur Besoldung von Grundschullehrerinnen und -lehrern in den Bundesländern vorgelegt. Mittlerweile haben mehrere Bundesländer beschlossen oder verbindlich angekündigt, dass Lehrkräfte an den Grundschulen nach A 13 bezahlt werden. Dadurch steigen die Unterschiede in der Bezahlung der Lehrkräfte an den Grundschulen zwischen den Bundesländern erheblich an. Hessen schneidet vergleichsweise schlecht ab.

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-64 Fri, 23 Aug 2019 09:27:53 +0200 Wechsel im Gesamtpersonalrat - Vorsitz weiter bei der GEW https://www.gew-hrwm.de/home/details/64-wechsel-im-gesamtpersonalrat-vorsitz-weiter-bei-der-gew/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ca1ef8db542d78317dfa267a2771614a Johannes Batton in den Ruhestand verabschiedet, Richard Maydorn (ebenfalls GEW-Witzenhausen) neuer Vorsitzender Acht Jahre hatte Johannes Batton die Geschäfte des GPRLL geführt, nun wählten die Mitglieder des Gesamtpersonalrats der Lehrerinnen und Lehrer beim Staatlichen Schulamt für den Landkreis Hersfeld-Rotenburg und den Werra-Meißner-Kreis (GPRLL HR/WM) das GEW-Kreisvorstandsmitglied Richard Maydorn zu seinem Nachfolger.

Der neue Vorsitzende des GPRLL ist seit 2004 an Johannisberg-Schule Witzenhausen als Haupt- und Realschullehrer tätig und unterrichtet die Fächer Mathematik und Arbeitslehre. Er war bereits im Referendariat im Personalrat des Studienseminars und seit 2008 im Personalrat der Schule, dem er seit 2013 vorsitzt. Mitglied des GPRLL ist Richard Maydorn seit 2012. Er war dort u.a. als Vertreter im Arbeitsschutzausschuss (ASA) tätig. Ein Steckenpferd des ehrenamtlichen Rettungssanitäters sind die Organisation der betrieblichen Ersten Hilfe und der Schulsanitätsdienst.

Zuletzt nahm er an einer über zwei Jahre dauernden Fortbildungsreihe für ehrenamtliche Rechtsberater der GEW teil. In dieser Funktion berät er Mitglieder seiner Gewerkschaft in schul- und arbeitsrechtlichen Angelegenheiten. Zudem arbeitet er seit Aufnahme der Tätigkeit im GPRLL bei Personalräteschulungen der Kreisverbände Eschwege und Witzenhausen mit. Dieses Personalrats-Grundwissen dient ihm als Fundament für seine Arbeit, dass er auch durch die Mitarbeit im Lehrgangsteam für Personalräteschulungen an der Reinhardswald-Schule in Fuldatal-Ihringshausen (Kassel) Personalräten mit an die Hand geben möchte.

Richard steht für gelebte Demokratie am Arbeitsplatz und auf Konferenzen. Er arbeitet stets daran, die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu verbessern und geht daher auch Konflikten, die eine solche Personalratsarbeit mit sich bringt, nicht aus dem Weg. Getreu dem GEW-Motto »Demokratisch, kompetent, streitbar!«.

In Bezug auf die Arbeit des Gesamtpersonalrats liegt Richard Maydorn eine gute Zusammenarbeit mit den Schulpersonalräten am Herzen und die Weitergabe von zentralen Konfliktpunkten, damit diese auf Ebene des Gesamtpersonalrats u.a. in Form von Dienstvereinbarungen zum Wohle der Beschäftigten gelöst werden können.

Für Johannes Batton ist Frank Wagner von den beruflichen Schulen in Bebra in den GPRLL nachgerückt.

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-63 Tue, 09 Jul 2019 12:15:45 +0200 Rückwirkende Auszahlung der Tarif- und Besoldungserhöhung 2019 https://www.gew-hrwm.de/home/details/63-rueckwirkende-auszahlung-der-tarif-und-besoldungserhoehung-2019/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ac3d4f01621d3c10f7586005a99b8b00 Information für Beamtinnen und Beamte sowie Angestellte des Landes Tarifbeschäftigte
Mit dem Tarifabschluss 2019 zum TV-Hessen Ende März haben das Land Hessen und die Gewerkschaften eine rückwirkende Entgelterhöhung zum 1. März 2019 um 3,0 Prozent (bzw. um 4,5 Prozent in der Stufe 1 in allen Entgeltgruppen), mindestens um 100 Euro monatlich vereinbart. Nach Auskunft des Innenministeriums wird die Entgelterhöhung rückwirkend mit den Juli-Bezügen (Ende Juli) zur Auszahlung gebracht. Sofern bis zu diesem Zeitpunkt die redaktionellen Tarifverträge noch nicht unterschrieben sein sollten, erfolgt die Auszahlung mit dem Hinweis „unter Vorbehalt“ in der Bezügeabrechnung.


Beamtinnen und Beamte sowie Versorgungsempfänger und -empfängerinnen
Das Gesetzgebungsverfahren zu einer zeitgleichen und systemkonformen Anhebung der Besoldung für die Beamtinnen und Beamten sowie der Versorgungsbezüge ist im Juni abgeschlossen worden. Dies bedeutet, dass sich rückwirkend zum 1. März dieses Jahres die Bezüge um 3,2 Prozent erhöhen. Die Bezüge der Anwärterinnen und Anwärter werden rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent angehoben. Das Gesetz dürfte in der ersten Julihälfte im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes Hessen veröffentlicht werden und in Kraft treten. Laut Information der Hessischen Bezügestelle wird die rückwirkende Besoldungserhöhung mit den Bezügen für den Monat August ausgezahlt.

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles
news-61 Sat, 30 Mar 2019 17:47:11 +0100 Tarifeinigung für die hessischen Landesbeschäftigten https://www.gew-hrwm.de/home/details/61-tarifeinigung-fuer-die-hessischen-landesbeschaeftigten/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=d9f9a9ccb4fdaa6fb532bcc4da456ea9 Entgelte steigen insgesamt um 8 Prozent

Am frühen Freitagmorgen haben sich GEW, ver.di und die anderen Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit dem Land Hessen in Dietzenbach auf höhere Einkommen für die rund 45.000 Tarifbeschäftigten des Landes geeinigt.

Die Einkommen der Beschäftigten werden in drei Schritten erhöht. Zum 1. März 2019 steigen die Entgelte im Gesamtvolumen um 3,2 Prozent, zum 1. Februar 2020 um weitere 3,2 und zum 1. Januar 2021 um weitere 1,4 Prozent. Ab dem 1. Januar 2021 liegen die Entgelte durchschnittlich um 8 Prozent höher als im Februar 2019. Die Laufzeit der Regelung beträgt 33 Monate. Ab Oktober 2021 kann über die nächste Entgelterhöhung verhandelt werden.

Der Verhandlungsführer der GEW, Daniel Merbitz, erklärte dazu: „Die Verhandlungen waren zäh und schwierig, weil der Arbeitgeber unsere Forderung nach einem Mindestbetrag zunächst strikt ablehnte. Doch am frühen Morgen konnten wir uns schließlich auf eine Lösung einigen, die dem Ergebnis mit den anderen Bundesländern nahezu entspricht. Dies hält dem Land auch weiterhin die Möglichkeit offen, ernsthaft über eine Rückkehr in die ‚Tarifgemeinschaft deutscher Lander‘ (TdL) zu verhandeln, wie es der Koalitionsvertrag verspricht. Das ist ein sehr positives Ergebnis.“

In Hinblick auf die Eingruppierung von einzelnen Beschäftigtengruppen wurde vereinbart, die bei der TdL getroffenen Verbesserungen zu übernehmen. Für den Organisationsbereich der GEW seien hierbei, so Merbitz weiter, die Verbesserungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst des Landes Hessen herauszuheben und Verbesserungen für bestimmte Beschäftigtengruppen in der EG 9.

Die Vorsitzende der GEW Hessen, Maike Wiedwald, kommentierte: „Erfreulich ist, dass der Innenminister angekündigt hat, das Tarifergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten zu übertragen. Das war in der Vergangenheit alles andere als selbstverständlich. Tarifbeschäftigte erhalten auch über 2019 hinaus ein kostenloses Landesticket. Es gibt aber auch Wermutstropfen. Wie in den anderen Bundesländern, wird die Jahressonderzahlung vier Jahre nicht erhöht. Das Land sperrt sich weiter einer Lösung, das Befristungsunwesen an den Hochschulen wirksam einzudämmen.  Unser Vorschlag liegt seit vergangenem Herbst vor. Wir werden an diesem Thema auch nach der Tarifrunde politisch dran bleiben. Daueraufgaben müssen endlich mit Dauerstellen ausgestattet werden!“

Auch die Aufnahme der studentischen Hilfskräfte in den Geltungsbereich des Tarifvertrags hat das Land strikt ablehnt. Damit sei diese Frage keinesfalls vom Tisch, so Wiedwald. Nur weil sich  das Land ignorant verhalte, bleibe der Skandal weiterhin bestehen, dass nämlich für Tausende Beschäftigte des Landes Hessen keine tarifvertraglichen Regelungen gelten.

Die Tarifkommission der GEW hat dem Verhandlungsergebnis zugestimmt.

]]>
KV_Witzenhausen Aktuelles